, LiZ / Laura Hohler

Erstes Galakonzert im JED

Das Publikum des Galakonzerts der Harmonie Schlieren begab sich auf eine abwechslungsreiche musikalische Reise.

Am Samstag erwartete das Publikum im JED in Schlieren ein festlicher Abend voller Energie, Emotionen und musikalischer Vielfalt. Andrea Roth, Präsidentin des Musikvereins Harmonie Schlieren, begrüsste die zahlreichen Gäste des Galakonzerts, unter anderem auch Stadtpräsident Markus Bärtschiger (SP).

Unter der Leitung von Dirigent Tobias Zwyer präsentierte die Harmonie ein abwechslungsreiches Programm, das packende Rhythmen, gefühlvolle Melodien und überraschende Klangfarben zu vereinen wusste. Verschiedene Werke von Künstlern wie Mario Bürki, Jacob de Haan, Franz von Suppé, Gerry Rafferty und weiteren Komponisten boten dem Publikum im Saal ein abwechslungsreiches Konzerterlebnis. Durch den Abend führte Moderator Jonas Zellweger. «Es ist eine Reise durch die musikalische Weltgeschichte», sagte er.

Der Musikverein knüpfte damit an seine erfolgreichen früheren Galakonzerte an, die das Publikum regelmässig begeisterten. Schon in früheren Jahren zeigte sich, wie überzeugend die Harmonie Schlieren bekannte und weniger bekannte Stücke, Pop-Arrangements, romantisch-symphonische Klänge oder auch internationale Marschmusik verband und damit für echte Begeisterung sorgte. Auch im JED durften sich die Gäste am Samstagabend auf ein atmosphärisches Musikerlebnis freuen. Ein erster Höhepunkt vor der Pause war der Song «Lady in Black» von Uriah Heep.

Vor Konzertbeginn sowie während der Pause stand ein kleines Angebot an Speisen und Getränken bereit. Lange war die Harmonie Schlieren ein rein männlicher Verein. Offen für neue Mitglieder legt der Verein in der heutigen Zeit Wert auf eine ausgewogene Alters- und Geschlechterdurchmischung.

Seit März 2024 ist die Bonstetter Musikerin Andrea Roth als erste Frau Präsidentin des Vereins. Vizepräsidentinnen hat Laura Hohler es jedoch schon mehrere gegeben. «Wenn ich auf der Bühne stehe und vor einem Konzert eine Ansprache halte, bin ich stolz, weil ich weiss, dass mein Verein hinter mir steht», sagte Roth 2024 gegenüber der Limmattaler Zeitung.