, David Egger - az Limmattaler Zeitung

Eine Weihnachtsfeier der Superlative: 700 Seniorinnen und Senioren feiern zusammen

Eine Weihnachtsfeier der Superlative: 700 Seniorinnen und Senioren feiern zusammen

Rund 700 Gäste feierten zusammen die Seniorenweihnacht – die Harmonie Schlieren war der Stargast.

Der Dietiker Frauenverein hat am Sonntag zur Seniorenweihnacht in der Stadthalle geladen. Rund 700 Dietikerinnen und Dietiker über 70 sind gekommen, mitunter auch in Extrabussen vom Alters- und Gesundheitszentrum Ruggacker. Eingeladen hatte der Dietiker Frauenverein. Schon zum 96. Mal fand der beliebte Traditionsanlass statt. Der Frauenverein kann jeweils auf eine unermüdliche Schar von Helfern zählen, darunter auch zahlreiche von ausserhalb des Vereins. So kümmerten sich auch verschiedene Gemeinderatsmitglieder um das leibliche Wohl der Gäste. Traditionsgemäss standen die beliebten Guetzli-Säckli auf dem Tisch und zum Zvieri gab es ein ebenso traditionelles Menu: Kartoffelgratin mit Fleischkäse.

 

Der Christbaum, der für die Seniorenweihnacht in der Stadthalle aufgestellt wurde, war so gross, dass er knapp unter die Decke passte. Er verblasste aber fast, als die Harmonie Schlieren aufspielte. Ob die «Leichte Kavallerie» von Franz von Suppé, der «St. Louis Blues» von William Christopher Handy, «Can’t Help Falling In Love» von Elvis Presley oder «I Will Survive» von Gloria Gaynor: Die vife Spielweise der Schlieremer kam bei den Dietiker Seniorinnen und Senioren sichtlich gut an. Insbesondere die pointierte, ja tänzerische Gestik des Dirigenten Tobias Zwyer versetzte viele ins Staunen. Getreu dem Motto ihres Jahreskonzerts von Ende November betätigte sich die Harmonie Schlieren nun auch an der Seniorenweihnacht als Jukebox. Beim Lied «Stille Nacht, Heilige Nacht» erhielt sie zudem Unterstützung von der ganzen Stadthalle. Auch das verlangt die Tradition.

Auch Ehrengäste waren zugegen, sie nahmen zuvorderst am Tisch in der Mitte Platz. So auch die höchste Dietikerin: Gemeinderatspräsidentin Esther Sonderegger (SP) war zusammen mit Ehemann Beat gekommen. Die Kirchen waren vertreten durch den katholischen Vikar Jean-Marie Kasereka und die reformierte Pfarrerin Anita Maurer. Auch Hoffotograf Anton Scheiwiller durfte nicht fehlen.

Mit Ehefrau Katrin war auch Roger Bachmann (SVP) gekommen. Für ihn wars die erste Seniorenweihnacht als Stadtpräsident. «Es ist mir eine grosse Freude und Ehre, dass ich mit Ihnen zusammen die Seniorenweihnacht hier in der Stadthalle feiern darf», begann er seine Rede. Er kam auch auf das grösste Limmattaler Fest des Jahres zu sprechen, das Dietiker Stadtfest, das vom 31. August bis zum 2. September Zehntausende Menschen in die Stadt gelockt hatte.

«Mit dem Stadtfest hat Dietikon bewiesen, dass wir eine aktive und äusserst lebenswerte Stadt sind», sagte Bachmann. «Viele von Ihnen, die seit Jahrzehnten hier wohnen, haben in der Vergangenheit gewissermassen den Grundstein dafür gelegt. Viele von Ihnen sind nämlich zum Teil jahrzehntelang in Vereinen oder Behörden aktiv gewesen oder sind es immer noch und haben damit einen wichtigen Teil zur Entwicklung von unserer Stadt und unserem gesellschaftlichen Leben in Dietikon beigetragen. Dafür will ich Ihnen ganz herzlich danken», sagte Bachmann und sprach sich für ehrenamtliche Arbeit und das Milizsystem aus.

«Mitmenschlichkeit und Fürsorge»

«Die Geschichte rund um Weihnachten lehrt uns Mitmenschlichkeit und Fürsorge. Das ist etwas, das für das friedliche Zusammenleben in einer Gesellschaft und auch in unserer Stadt von grosser Bedeutung ist», sagte Bachmann weiter, ehe er allen im Namen des Stadtrats besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins hoffentlich glückliche, zufriedene «und vor allem gesunde» Jahr 2019 wünschte. Indem er auch dieses Jahr einen Kredit in der Höhe von 21 850 Franken für die Seniorenweihnacht bewilligt hatte, hat der Stadtrat erneut einen Teil zu einer schönen Adventszeit für die Seniorinnen und Senioren beigetragen. Beim Aufbau für das Fest hatten zudem auch die Mitarbeiter der Infrastrukturabteilung der Stadt mitgeholfen.

Der Christbaum, der für die Seniorenweihnacht in der Stadthalle aufgestellt wurde, war so gross, dass er knapp unter die Decke passte. Er verblasste aber fast, als die Harmonie Schlieren aufspielte. Ob die «Leichte Kavallerie» von Franz von Suppé, der «St. Louis Blues» von William Christopher Handy, «Can’t Help Falling In Love» von Elvis Presley oder «I Will Survive» von Gloria Gaynor: Die vife Spielweise der Schlieremer kam bei den Dietiker Seniorinnen und Senioren sichtlich gut an. Insbesondere die pointierte, ja tänzerische Gestik des Dirigenten Tobias Zwyer versetzte viele ins Staunen. Getreu dem Motto ihres Jahreskonzerts von Ende November betätigte sich die Harmonie Schlieren nun auch an der Seniorenweihnacht als Jukebox. Beim Lied «Stille Nacht, Heilige Nacht» erhielt sie zudem Unterstützung von der ganzen Stadthalle. Auch das verlangt die Tradition.

Esther Schasse, Präsidentin des Frauenvereins, hatten die Schlieremer für sich gewonnen, als sie Anfang Jahr am Dietiker Neujahrskonzert aufspielten. Da waren sie dann schnell auch für die Seniorenweihnacht gebucht.

Aber nicht nur der Harmonie Schlieren hörten die Seniorinnen und Senioren gebannt zu, sondern auch der reformierten Pfarrerin Anita Maurer. Sie trug ihre Lieblingsgeschichte «Der Jesus ist weg» von Lukas Spinner vor.